Zuerst ist die Familie nach ihrer Ankunft 2009 in das Haus in Assiniboia gezogen. Nun haben sie das Angebot bekommen, diesen Hof hier (Google-Maps) zu übernehmen. Das kann in Form eines lebenslangen Mietvertrages geschehen oder durch Kauf und ist noch nicht entschieden.
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| Der Hof: rund 800 m von der Straße entfernt. |
Der sogen. Farm-Yard umfasst zunächst einmal die verschiedenen Gebäude. Dazu kommt das direkt anliegende Land (rund 4 Hektar) mit dem grossen Garten und dem Wasserteich (unten im Bild bei Google-Maps).
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| Pullshed (l) und Barn (r), im Vordergrund der Doug-Out |
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| der Hühnerstall |
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| die "Garage" |
Die grosse Halle (Quonset) etwa in Bildmitte bei Google-Maps) mit den angrenzenden Silos bleibt weiter in der Nutzung von Chris, dem Besitzer:
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| von links: Silos (Bins), Heulager und Quonset |
Es gibt einen Brunnen, der das Haus versorgt, die Abwässer verschwinden in einer Klärgrube. Der elektrische Strom kommt unterirdisch und bietet genug Leistung für solch einen Hof.
Etliche Fahrzeuge und Maschinen sind für die Arbeit notwendig. Zuerst einmal die Autos:
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| die alte Lady (1958) |
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| der kleine Grain-Truck (1975) |
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| die Jenny mit dem Horse-Trailer |
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| die Rosy |
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| Conrads Truck |
Und nun folgen die "schweren" Geräte:
Weiteres Farmland kann dazu gepachtet
und/oder gekauft werden. Es kann unmittelbar an den Farm-Yard angrenzen oder auch ganz wo anders liegen. Durchschnittliche Grösse einer Farm in Saskatchewan beträgt rund 400 Hektar. Es gibt Farmen mit vielen tausend Hektar...
Wolfgang hat von Anfang an auf anderen Farmen und Ranchs gearbeitet. Seine Arbeitskraft ist sehr gefragt und wie man den Bildern und dem Video entnehmen kann, ist er hier ganz in seinem Element.
Und nicht zu vergessen: etliche Katzen und das "Hunde-Ehepaar" mit den 8 Welpen.
Im Juli diesen Jahres ist die Familie von Assiniboia auf den Hof gezogen. Und nun gilt es, sich nicht nur häuslich einzurichten, sondern auch auf den bevorstehenden Winter vorzubereiten.
Die Sommer sind kurz, aber heiss und trocken. Auch jetzt noch - Mitte September - steigen die Temperaturen auf 30°C und mehr, aber die Luftfeuchtigkeit ist niedrig und der allgegenwärtige Wind kühlt.
Die kurze Wachstumsperiode erfordert allerdings auch anderes landwirtschaftliches Vorgehen. Hier wird z.B. das Getreide geschnitten und bleibt zum Trocknen auf dem Feld liegen (so wie wir das vom Heu kennen). Gegen Ende der Saison greift man auch zu Spritzmitteln, die das Austrocknen der Pflanzen beschleunigen.
Im Winter fallen die Temperaturen durchaus auf -30°C und mehr; der Schnee ist "knochentrocken" und findet windgepeitscht durch jede Ritze ins Haus. Schneemann bauen ist leider fast unmöglich. Es gibt also genug zu tun: das Haus muss renoviert werden, die Ställe für die Tiere müssen angepasst oder neu gebaut werden. Immer wieder muss an einer Maschine oder einem Auto etwas repariert werden.
Alles was man zum Leben und für die Land- und Viehwirtschaft braucht, bekommt man in Assiniboia, so dass man nur für besondere Einkäufe nach Moose Jaw oder Regina fahren muss.
Die langen Wege bringen es mit sich, dass vor Ort viele Vorräte gehalten werden müssen. Dafür sind u.a. etliche Tiefkühler zuständig. Denn im Winter ist man auch schon mal von der Aussenwelt abgeschnitten.
Drücken wir der Familie alle verfügbaren Daumen!















