Samstag, 21. September 2013

Ausflug nach Wood Mountain (12.9.2013)


Nach dem Frühstück machen wir uns für unsere erste Tour fertig. Wir fahren mit dem Chevy zunächst nach Wood Mountain (Google-Maps). Dort halten wir an der Infotafel, um zu entscheiden, wie es weitergehen soll.

Wir entschliessen uns, weiter Richtung Süden bis zu einem Park zu fahren. Dort befindet sich das "Rodeo-Ranch-Museum". Das Gelände ist zwar zugänglich, weil dort einige Leute campen, ansonsten ist jedoch alles geschlossen. Die Saison ist halt vorbei! - Pech!! Das wird uns wohl noch sehr oft passieren... Es gibt aber ein paar Fotomotive.


Schade, dass wir nicht hinein können...
Vielleicht ein Plumps-Klo?
Vertrauen muss man haben...

Das Wetter ist sonnig, es sind fast 30°C, strahlend blauer Himmel, ganz ohne Wolken. Prima! Und was für eine Stille!

Wir fahren weiter Richtung Süden; das folgende Museumsgelände ist leider komplett geschlossen. Aber plötzlich steht dort eine prachtvolle Villa recht unmotiviert mitten in der "Wildnis".


Es geht weiter Richtung Süden, dann biegen wir Richtung Westen auf eine Erdstrasse ab Richtung "Grasland-Park", Eastside (Wikipedia). Die Landschaft ändert sich; sie wird etwas vielgestaltiger. Viele Falken sind am Wegesrand zu beobachten - wir haben leider das Fotografieren vergessen...


Für Kurven haben die Kanadier wohl kein Geld :-(

Nach etlichen Kilometern ist bei der Warden-Station vor dem Parks Schluss; die Straße wird zu schlecht für den Chevy.



Wir drehen um, fahren zum Highway zurück und entscheiden uns zu einer kleinen Rundreise über Rockglen (Google-Maps) nach Assiniboia.


In Rockglen suchen wir das Zentrum :-) und finden in der Mainstreet ein Cafe, wo wir eine Kaffeepause einlegen.


Rockglen: Hauptstraße!
Gut, wenn man ein Stativ hat!
Gestärkt geht es weiter auf die Reise Richtung Norden.

Tatsächlich: Berge (wenn auch süsse kleine).
 Auf der Weiterreise kommen wir an verlassenen Farmgebäuden vorbei.
Seit wann stehen die wohl leer?
In Assiniboia tanken wir den Wagen voll, kaufen im Co-Op ein  (u.a. für das gemeinsame Abendessen), suchen Margret und Viktor auf, die allerdings nicht da sind - nur ein geplatzter Gartenschlauch wässert leise vor sich hin; mein Physikstudium erleichtert mir die Schadensbehebung... :-) - und fahren zurück auf die Ranch.

Auf dem Weg sehen wir eine kleine Kirche einsam auf einem Hügel stehen. Das interessiert uns. 


Es ist eine verlassene Kirche, 1925 erbaut. Sie diente den deutschen Lutheranern als Gotteshaus. Nun ist sie leider recht verfallen. Aber der Rundumblick ist beeindruckend. Ich werde mal ein 360°-Panorama fotografieren.


Leider sieht man den Verfall allzu deutlich.

Sogar die Glocke hängt noch unversehrt im Holzturm

Die Grabsteine schauen weit ins Land hinaus.
Auf der Ranch finden wir Margret und Viktor; bald kommen die Kinder aus der Schule (gegen 17:00). Ein gemeinsames Abendessen mit den von uns besorgten Tortillas und "Zubehör" findet draussen im Garten auf dem Sitzplatz statt.