Samstag, 7.9.2013
Fiona (Enkelkind Nr.2) hat ja heute Geburtstag. Dazu gehört natürlich ein zünftiger Geburtstagskaffee, der nun vorbereitet wird. Viktor und Margret treffen aus Assiniboia ein. Sie bringen ein großes Paket mit, das wir vorab von Deutschland aus geschickt haben. Denn all die Geschenke und Mitbringsel hätten sämtliche Fluggepäck-Rekorde gebrochen.
Kaffeetrinken oder Auspacken? Die Entscheidung ist eindeutig: erst muss das Paket geöffnet werden. Jede Menge kleiner Geschenkpaketchen tauchen auf und werden verteilt. Das Geburtstagskind Fiona hat natürlich Priorität, aber auch für alle anderen ist etwas dabei. Saskia hat zwar erst am 18.9. Geburtstag, aber es wird einvernehmlich beschlossen, dass sie ihre Geschenke aus Deutschland jetzt schon bekommen soll. Ein riesiger Wust aus Geschenkpapier und Luftbläschenfolie türmt sich auf. Leider haben wir das Fotografieren der Geschenke-Verteilung vergessen... ;-( Dann ruft der gedeckte Kaffeetisch; jetzt stürzen sich alle darauf.
Anschliessend folgt der Rundgang: Farm, Gebäude und Garten. Dazu später mehr in einem eigenen Post. Wir werden in den Camper eingewiesen, der uns als Gästezimmer dient.
Er ist zwar alt, aber geräumig, erstaunlich komfortabel und bietet Warmwasser, Heizung und Netzstrom für all die hungrigen Handys, Netbooks, Kameras...
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| Hier brodelt das neue flüssige Brot! |
Was gehört noch zu solch einem Tag? Na klar, ein gemeinsames Abendessen, zu dem Viktor selbstlos sein eigenhändig gebrautes Bier beisteuert - für uns der erste kanadische (Mini)-Schwips (?)...
Am späten Abend haben wir Skype-Kontakt mit Eva nebst Ben und mit Judith. Die beiden Tanten und der kleine Cousin wollen es sich nicht nehmen lassen, Fiona zu gratulieren. Nicht zu vergessen: wir haben 8 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland!
Sonntag, 8.9.2013
Nach einem deftigen gemeinsamen Frühstück mit selbst gebackenen Brötchen, Speck, Rührei etc. macht sich die ganze Familie zuerst auf nach Assiniboia (rund 40km entfernt, ca. 2.000 Einwohner). (Im ersten Post gab's die Links.) Dort gesellen sich Margret und Viktor zu uns. Dann geht es auf die circa 100km weite Reise nach Moose Jaw mit seinen 33.000 Einwohnern (Wikipedia).Was neu für uns ist: nach Moose Jaw (HomePage der Stadt) hatte sich seiner Zeit Al Capone "verdrückt", um vor dem Zugriff der amerikanischen Polizei sicher zu sein.
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| Das Foto ist von der "Tunnel-WebSite" |
Wenn man schon mal in der Zivilisation weilt, dann muss man auch die Chance zum Einkaufen nutzen. Die meisten Geschäfte haben auch Sonntags geöffnet.
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| Das Wahrzeichen: Moose = Elch |
Im "Bonanza" (so eine Art Mc Donalds) essen wir dann gegen 15:30 "zu Mittag". Weitere Einkäufe werden erledigt, dann fahren wir im Dunkeln zurück, zuerst nach Assiniboia, dann zur Ranch.
Jede Menge "Viehzeug" (Moskitos und Fliegen) müssen erst einmal im Camper gejagt und erlegt werden, bevor wir zu Bett gehen können. Wir müssen halt lernen, die Tür nur gaaaanz kurz zum Ein- und Aussteigen zu öffnen... ;-(




