Sonntag, 30. August 2015

Rodeo in Big Beaver (23.08.2015)

Sonntag 23. August 2015

Am Vormittag "düsen" wir los. Es geht Richtung Süden, nach Big Beaver (20 Einwohner, in Worten: zwanzig). Dort findet am gefühlten Ende der Welt ein Rodeo statt, zu dem die ganze Familie zusammen mit Conrad hin möchte. Gut 100 km sind zu fahren, für kanadische Verhältnisse "um die Ecke". Es sind sicherlich 30 mal mehr Gäste als Einwohner zusammen gekommen, um die Wettbewerbe zu sehen. Riesige Wohnmobile im Fernlasterformat (Trailer) säumen den Platz, zum Teil gemeinsam für Pferde (!) und Familie.

Den Rodeoplatz kann man sogar auf Google-Maps sehen.



Junge Männer und - ganz gleichberechtigt - junge Mädchen und Frauen zeigen, was sie "drauf" haben. Uns tun nur die Kälbchen und Ziegen Leid. 


Die Nationalhymne gehört dazu.

 Schnelligkeit und Geschicklichkeit sind gefragt:
 
Dann sind die Kälber dran; mit Lasso...



...und ohne Lasso: 

Die Mädchen stürzen sich stattdessen auf die armen Ziegen:


 Die Stiere sind nicht ganz so pflegeleicht:


...und manchmal geht es schief...
 
Die Preise entschädigen aber für alle Mühen...



Mittwoch, 26. August 2015

eine Woche lang dies und das (17. - 22.08.2015)

Mo., 17. August bis Sa., 22. August 2015

Vieles ist geschehen in dieser Woche, zumeist unspektakuläres. Wir bekommen "Rosy" als Auto zu unserer Verfügung. Zwei Reifen werden von Wolfgang erneuert, der ja rund 3 Tage pro Woche bei CO-OP in Limerick in der Werkstatt arbeitet:
 
Birgit und Wolfgang; im Vordergrund das "Hinterteil" von Rosy

Die Ranch steht natürlich immer auf dem Programm. Besuchen, besichtigen, helfen und unterstützen. Mal ist die Waschmaschine defekt, dann ist bei der Heuschneidemaschine ein Kugellager kaputt und so weiter...

Am Mittwoch ist endlich das Paket da, das wir vorab geschickt hatten:


Am Donnerstag schnappen wir uns die 4 Kinder und machen zwei Spielplätze in Assiniboia unsicher, damit Wolfgang und Heike etliche Stunden in Ruhe "wühlen" können.
 
Saskia findet man immer an Lukas Seite

Fiona die Baumfee


Florian ganz konzentriert

Natürlich darf das anschließende Eisessen nicht vergessen werden! Lukas hat da so seine eigene Vorstellung:


Eiscafe - wie bei uns in den Sechzigern...

Am Freitag fahren wir mit Margret und allen Kindern nach Regina. Dort besuchen wir das Science-Centre, in dem die Kinder sich mit vielen Phänomenen aus Natur und Wissenschaft beschäftigen können. Dazu gibt es einen Besuch im IMAX-Kino mit einem beeindruckenden 3-D-Film über die Arktis.

Lukas kämpft mit den Zahnrädern und seine Hose mit dem Popo...

Fiona - ganz konzentriert bei der Marsmission

Am Samstag kauft die Familie alles für das beginnende Schuljahr ein. Die Kinder müssen komplett alle Hefte, Stifte etc. für das gesamte Schuljahr mitbringen und in der Schule abgeben. - Das regnerische Wetter passt dazu...



Mittwoch, 19. August 2015

ein ruhiger Sonntag (?)...

Sonntag, 16. August 2015

Wir lassen es ruhig angehen. Die Koffer werden nun endgültig ausgepackt und der Inhalt eingeräumt. Das kleine Schlafzimmerchen kann nun ein wenig "eingerichtet" werden.

Irgendwann tauchen auch die Enkelkinder wieder auf.

Fiona liebt das Fratzen-Schneiden...

Florian mit seinem Freund Ian (rechts)

Während Saskia ihren Eltern hilft, toben die anderen drei auf dem Grundstück und der Straße umher und zeigen uns ihre kleinen Kunststückchen:




Montag, 17. August 2015

Erste Übernachtung in Assiniboia (14. - 15.08.2015)

Samstag, 15. August 2015

Zusammen mit Margret frühstücken wir ausführlich und gemütlich. (Hier ihr Haus). Gegen 10:30 erscheint die übrige Familie und wir machen uns auf nach Limerick (238 (!) Einwohner): 

Dort besuchen wir den jährlich stattfindenden Markt, auf dem u.a. die Hutterer-Frauen Obst und Gemüse anbieten.




vorne: "Tornado" Lukas, neben Reinhold:
Saskia, neben Margret: Fiona







Nach dem Kauf von Gemüse und Obst stöbern bei auch bei den anderen Händlern.



Anschließend geht es zum Friedhof, der ganz in der Nähe mitten in der Prärie liegt. Dort ist Viktor begraben, der Oktober 2013 so plötzlich gestorben ist.





Und dann? Na klar: wir haben lange nicht mehr gegrillt. Dafür schlachten Heike und Wolfgang auch ein prächtiges Huhn, das zuvor sorgfältig ausgewählt wurde (grillfertig: 3,5 kg!). Da sag einer was gegen die Hühner aus Saskatchewan!




Es hat nach dem Regen empfindlich abgekühlt und so suchen wir - auch wegen dem Wind - Schutz. Leider gibt es seit ein paar Tagen eine Mückenplage. Das stört den Genuss nun doch...


...endlich mal ausschlafen...

Freitag, 14. August 2015

Gut und lang geschlafen - 22 Etagen über der Stadt. Die Klimaanlage hat flüsterleise eine angenehme Atmosphäre im Zimmer geschaffen; die geschlossenen Fenster sperren den Straßenlärm aus.

Nach dem Check-Out gegen 11 Uhr warten wir in der Hotellobby. Bald darauf erscheinen Wolfgang, Heike und Margret, Heikes Mutter.


Wolfgang, seine Frau Heike,
seine Schwiegermutter Margret.
Koffer einladen und ab zum Einkaufen. Das Auto füllt sich langsam, aber sicher mit Lebensmitteln und anderen Einkäufen. Obschon der PKW ein 7-Sitzer ist, finden wir zum Schluss nur noch mit Mühe Platz... Noch ein kleiner Imbiss und dann geht es Richtung Assiniboia.

Die Kinder sind bei Freunden auf deren Farm. Wir werden begeistert begrüßt und müssen sofort das neue Kälbchen begrüßen, das vor wenigen Stunden auf die Welt gekommen ist. Mit aller Selbstverständlichkeit sind wir bei den Freunden zum Essen mit eingeladen. Auch Shayne mit seiner Frau und seinem Sohn sind da. Wir haben sie bereits 2013 kennen gelernt.

Nach dem anstrengendem Tag sind wir froh, als wir bei Margret in Assiniboia ankommen und recht bald ins Bett fallen können.




Freitag, 14. August 2015

Es geht los!


Donnerstag, 13. August 2015

Wie furchtbar: um 3:30 aufstehen, wach werden, letzte Sachen in die Koffer. Eva hat bei uns übernachtet und bringt uns zum ICE-Bahnhof Siegburg/Bonn.

Der ICE kommt pünktlich, keine Probleme auf der Strecke, er kommt pünktlich am Frankfurter Flughafen an. Der Jet startet pünktlich, er landet pünktlich in Toronto. Da muss wohl was faul sein :-)  Gottseidank: der Weiterflug nach Regina verspätet sich - na also... Aber der Pilot drückt das Gaspedal bis zum Anschlag und holt Zeit auf.

In Regina kommen wir 18:30 an; es sind 29 Grad. Nach der brutal frostigen Aircondition im Flieger ein Schock. Das Taxi bringt uns zum Delta-Regina-Hotel, das rund 4 km vom Flughafen entfernt ist.

Ausblick vom Delzta-Regina-Hotel in Regina
Vom Hotelzimmer aus eine weite Aussicht nach Osten, noch diesig in der Morgensonne.
Links der große Eisenbahnknotenpunkt und vorne links ein Teil des Spiel-Kasinos (!).

Wir sind nun endlose Stunden wach gewesen; also ab unter die Dusche und dann ins Bett.

Zuvor aber noch Kontakt mit Wolfgang und Heike. Sie wollen uns am kommenden Vormittag abholen. Dabei nutzen sie die Chance, in Regina einzukaufen. Assinibioa ist mit seinen 2980 Einwohnern knapp 200 km weit weg und da gibt es nicht alles zu kaufen.