Sonntag, 22. September 2013

der Regina-Trip (15.9. bis 17.9.2013)

Sonntag, 15.9.2013


Am Nachmittag machen wir uns auf nach Regina (Wikipedia), der Hauptstadt der Provinz Saskatchewan. Es wird eine Fahrt von rund 400 km (hin und zurück) werden. Auf dem Hinweg fotografiere ich eine hölzerne Eisenbahnbrücke nahe Moose Jaw, so wie man sie aus alten Filmen kennt. Sie ist natürlich noch in Betrieb.

 

Das Hostel, das im Führer empfohlen wird, entpuppt sich als allzu "baufällig". Also suchen wir in Zentrum ein Hotel und werden natürlich fündig; der Preis ist für den gebotenen Komfort wirklich akzeptabel.

...und am frühen Morgen :-).
Blick aus dem Hotelfenster bei Nacht....












Wir beschliessen den Abend im Hotel-Restaurant mit einem kleinen Imbiss. 


Montag, 16.9.2013 

Wir machen uns in aller Gemütsruhe fertig und frühstücken mit Muße. Im Allgemeinen ist das Frühstück nicht im Übernachtungspreis enthalten, das muss man bei den Preisen beachten.

Der zentrale Victoria Park ist nur wenige Gehminuten entfernt.  

auf der City Square Plaza

Alte Gebäudereste wurden im Cornwall-Einkaufszentrum mit integriert.

Anschliessend spazieren wir durch das nahe gelegene "Cornwall-Einkaufszentrum".

Zurück ins Hotel, ab ins Auto und an den Westrand der Stadt gefahren. Dort ist nämlich das Ausbildungszentrum der Royal Canadian Mounted Police (RCMP). Diese paramilitärische Truppe wurde 1873 gegründet und hatte u.a. massgeblichen Anteil daran, dass die damaligen Konflikte zwischen Siedlern und Indianern friedlich gelöst wurden - mit extrem wenigen Ausnahmen, ganz anders wie in den USA. Zu dem Ausbildungszentrum gehört auch das neue "Heritage Centre".

Dort haben wir am Mittag die Parade gesehen. Wir hatten besonderes Glück, denn es stand eine Vereidigung an. Also waren die "Rotröcke" dabei! Und noch etwas Besonderes: Nun sind auch Frauen bei der RCMP zugelassen.











Übrigens: das ist Birgits Weihnachtswunsch, deshalb als ganz grosses Foto...:


Zurück ins Hotel; die lange Siesta tut uns gut. Reinhold geht zu Fuss zu einem "Batterie-Depot" und kauft dort einen Original-Akku für die Panasonic-Kamera. Er hat ja dummer Weise den 2. Akku und das Ladegerät in Bonn gelassen! Guido war so nett und hat ihm in Montreal mit einem Ladegerät ausgeholfen.

Wir beschließen den Tag mit einem leckeren Essen in einem italienischen Restaurant in der Fussgängerzone. Der allgegenwärtige Wind hat sich zu einer steifen Brise gewandelt, was man auf dem Foto sehen kann.




Dienstag, 17.9.2013


Gegen 10:00 checken wir aus. Das Wetter ist warm und sonnig. Wir nutzen das und gehen am Wascana Lake spazieren. Er entstand durch Aufstauen des Wascana Creek und ist rund 10 km² gross, das ideale Naherholungsgebiet, eine hügelige Parklandschaft mit schönem Baumbestand. Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen in der Nähe.




 


Anschliessend fahren wir zum in der Nähe gelegenen "Royal Saskatschewan Museum". Dort gibt es sehr liebevoll gestaltete Ausstellungen zur Geologie Saskatchewans und zur Geschichte der Indianer:





Am Nachmittag treffen wir uns mit Heike und ihren Eltern, nebst Florian und Lukas, die sich von Reinhold beim Kauf eines PCs beraten lassen. Sie haben vorher Conrad zu einer Untersuchung im Krankenhaus "abgeliefert". Wolfgang und die beiden Mädchen sind nicht dabei.

Wir Beiden setzen uns anschliessend wieder ab, gehen einen Happen essen und fahren dann - einige Fotostops inklusive - zurück zur Ranch.

In der Nähe von Moose Jaw beobachten wir einen Kunstflieger, wahrscheinlich von den "Snowbirds",  beim rasanten Übungsflug quer über die Strasse und nur knapp über dem Getreidefeld. Unermüdlich dreht die Maschine ihre Runden, eine nach der anderen.




 Wir tanken in Assiniboia und erfahren dort per Handy, dass das Auto von Viktor und Margret in Regina einen Schaden hat, und abgeschleppt werden muss. Wolfgang kommt deshalb mit den beiden Mädchen von der Ranch nach Assiniboia zum Haus von Margret und Viktor, wo wir uns auch schon befinden, kann dann aber nur mit dem alten LKW, dem "Grain Truck", nach Regina fahren. Dadurch verzögert sich die Rettungsaktion deutlich.

Wir bringen Saskia und Fiona zur Ranch, versorgen die Beiden und warten dort bis ca. 4:30 (!) auf den Rest der Familie nebst Lukas und Florian. Wir können auf dem Hof die Wartezeit wenigstens mit ein wenig Schlummern auf dem Sofa verkürzen, aber die anderen Erwachsenen müssen in den Autos notgedrungen wach bleiben. Zu allem Übel reisst dann auch noch der Kupplungszug des LKW, so dass Wolfgang fast die ganze Strecke im 3. Gang fahren muss, ohne anhalten zu können; eine ganz üble Sache!!

Was für eine "heisse" Nacht! :-(